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Gratis E-Book "Mein Augenblick des Glücks in Videospielen"

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Jul 21 | By Farina
Liebe MitGeeks,


wir von g33kdating fördern und unterstützen gerne die Geek-Kultur. Als Berliner Firma liegt uns natürlich besonders die deutschsprachige Geek-Kultur am Geek-Herz!


Ein Vorreiter für unsere Lieblings-Kultur ist hier sicher der 2009 gestartet Blog Videospielgeschichten.de. Eine offene Plattform für Hobbyautoren und Journalisten, die es ermöglicht, unabhängig von seiner Profession, persönlich, authentisch und unabhängig über Videospiele zu schreiben. 


Zur Feier des 300. Blogbeitrags erschien dieses Jahr nun das erste gratis E-Book als Gemeinschaftsprojekt mit dem Thema: 



Mein Augenblick des Glücks in Videospielen.  


Individuelle, persönliche Glücksmomente, ausgedrückt in maximal 300 Wörtern, erklären uns berührend, warum uns besondere Gaming-Momente ein ganzes Leben begleiten.

Die dabei entstandenen Texte berühren jedes Gamer-Herz, daher möchten wir hier dafür werben! 


Holt euch also jetzt das gratis E-Book und lasst euch verzaubern:


(ノ◕ヮ◕)ノ*:・゚✧ EPUB-Format für alle Reader (3,1 MB)

(ノ◕ヮ◕)ノ*:・゚✧ EPUB3-Format für alle Reader (3,1 MB)

(ノ◕ヮ◕)ノ*:・゚✧ MOBI-Format für Kindle-Reader (6,1 MB)

(ノ◕ヮ◕)ノ*:・゚✧ PDF-Format (3 MB)


André Eymann, der Initiator des Projektes und Gründer von videospielgeschichten.de, stellen wir euch folgend im Kurzinterview vor. 




Hallo André, danke für das Interview. Bitte kläre gleich mal vorab eine ständige Streitfrage hier aus dem Büro: Wie alt muss ein Spiel eigentlich sein, damit es als "Retro" gilt?


Haha, gute Fangfrage. Spiele-Wissenschaftler ™ haben bereits Bücher zu dieser Fragestellung geschrieben und sind zu einer Antwort gekommen. Sie lautet: es hängt von dir ab! 

Jeder Spielende hat seine eigene Spiele-Vergangenheit und definiert den Begriff „Retro“ im Kontext der Videospiele für sich selbst. Für mich beispielsweise ist alles Retro, was mich an meine Kindheit oder Jugend erinnert. So würde ich beispielsweise die PS2 Konsole und ihre Spiele als Retro einordnen, die PS3 aber noch nicht. 


Warum das so ist? Keine Ahnung. Es ist eine subjektive Grenzmarke, die jeder aufgrund verschiedener Einflüsse anders definiert und für die es kein objektives Maß gibt. Da wir uns auf dem Blog auch immer wieder mit dem Phänomen „Retro“ befassen, habe ich seinerzeit den Beitrag „Wann setzt das Retro-Gefühl ein?“ (LINK) veröffentlicht. In den Kommentaren zum Text wird deutlich, wie subjektiv die Antwort sein kann.


Es gibt also ein gratis E-Book, wer sollte das lesen?


Jeder natürlich! Oder sagen wir: jeder, der einen Bezug zu Video- und Computerspielen hat. Das E-Book fasst über 70 teils sehr persönliche Anekdoten zu Videospielen zusammen und zeigt die bunt und vielfältig die Menschen das Thema wahrnehmen. Es ist eine Fundgrube an Erinnerungen, Wissen und Gefühlen. Und das Beste daran: es ist kostenlos und kann auf jedem E-Book Reader gelesen werden. Welchen Grund sollte es also geben es nicht zu lesen?


Ist schon ein Nachfolger geplant - "Mein Augenblick der Frustration in Videospielen"?


Nein. Das Projekt war einzigartig und steht für sich allein. Eine Serie daraus zu machen wäre dem „Besonderen“ der Initiative abträglich. Uns ging es hier (wie grundsätzlich bei Videospielgeschichten) nicht vorrangig um Klicks und Zahlen, sondern darum, authentische Texte zu verfassen und diese mit der Welt zu teilen. Ich hätte keine Lust die Idee auf der Basis eine Fortsetzung breitzuwalzen. Da fallen uns bestimmt noch schönere Projekte ein.























André Eymann, Gründer und Herausgeber videospielgeschichten.de


Du betreibst den Gaming-Blog "Videospielgeschichten", was motiviert dich und was findet ein interessierter Leser dort?


Ich liebe Videospiele seit den frühen Achtziger Jahren. Videospiele haben für mich, seitdem ich denken kann, immer einen sozialen Aspekt gehabt. Sie haben verbunden, Freundschaften begründet und immer viel Spaß gemacht. Heutzutage ist das Videospiel für mich mehr denn je eine Metapher für soziale, wissenschaftliche und künstlerische Themen. Alle diese Facetten möchte ich mit dem Blog bewahren und all diese Perspektiven finden sich in den Blogbeiträgen wieder. 


Dabei habe ich das große Glück, dass viele andere Menschen die Liebe zu Videospielen teilen und so eine wunderbare und lebendige Community rund um den Blog entstanden ist. Bei uns findet ihr Texte über klassische Videospiele aber auch persönliche Beiträge über aktuelle Titel. Außerdem Metathemen, die zum Nachdenken und Kommentieren anregen.


Seit Jahren gibt es Bemühungen, Gaming als Kulturgut anzuerkennen. Warum tut sich dieses Medium im Vergleich zu Film & Literatur mit dieser Anerkennung so schwer?


Ich denke „Gaming“ ist schon längst als Kulturgut anerkannt. Zumindest bewege ich mich persönlich schon seit Jahren in diesem Kontext, so dass ich ein Defizit der Anerkennung gar nicht mehr wahrnehme. 

Dennoch weiß ich natürlich was du meinst. Im Übrigen tut sich nicht das Medium schwer mit der Anerkennung, sondern einzelne kulturelle Institutionen, die Videospiele teilweise noch immer nicht auf einer Stufe mit dem Buch oder dem Film einordnen. Obwohl die Narration und Erzählweise einiger Titel immer noch viele Chance verstreichen lassen, wirklich „gut“ zu erzählen, sind Videospiele aus meiner Sicht das prägende Medium der Zukunft.


Stell dir vor, du hättest die Möglichkeit, den deutschen Bundestag davon zu überzeugen, dass Videospiele Kulturgut sind. Dafür müssten alle Bundestagsabgeordneten ein (nur eins!) von dir ausgewähltes Spiel zocken. Welches Spiel wäre das?


What Remains of Edith Finch.


Klar könnte man jetzt fragen: „warum ein so verkopftes Spiel?“ Aber aus meiner Sicht ist What Remains of Edith Finch ein wunderbares Beispiel dafür, wie Videospiele erzählen und berühren können. Außerdem zeigt es eindrucksvoll, wie ein interaktives Medium wirken kann und warum Videospiele mindestens auf einer Stufe mit Büchern oder Filmen stehen oder sogar darüber hinausgehen.




Uns von g33kdating interessiert natürlich folgendes: Welches Spiel hat deiner Meinung nach die beste Liebesgeschichte?


Oh, da bin ich sicher kein Spezialist. Aber spontan fällt mir eine Liebesgeschichte ein, die eines meiner liebsten Videospiele in sich trägt. Ich spreche natürlich von Geralt und Yennefer in „The Witcher“. Die Inszenierung und die Vielfalt der Interpretationen der Beziehung, auch in Bezug auf Ciri, ist wunderbar, zeitlos und gleichzeitig sehr modern.


Vielen Dank für das Interview, möchtest du den Lesern von g33kdating noch etwas mitteilen?


Gern! Lest unser E-Book und gebt uns Feedback in den Kommentaren. Vielleicht hat auch jemand von euch Lust einen Gastbeitrag bei Videospielgeschichten zu veröffentlichen uns so ein Teil unserer Community zu werden. Egal ob du noch nie publiziert hast, oder bereits erfahren bist: wir sind offen für neue Ideen und freuen uns auf Geschichten, die so noch nirgends erzählt worden sind. Unser Motto lautet: Jeder kann schreiben. Also nur Mut. Wir freuen uns.


Vielen Dank für dieses Interview!




Internet: https://www.videospielgeschichten.de

Twitter: https://twitter.com/vsg_de

Instagram: https://www.instagram.com/vsg_de




Comments:

Farina Admin
Jul 21
Überzeugt euch gerne selbst von den tollen Beiträge in diesem Blog und folgt Videospielgeschichten in den sozialen Medien. Haben sie echt verdient!
Breadofthewild
Jul 21
Blog kannte ich noch nicht, werde ich mal ändern :) "What Remains..." ist wirklich ein tolles Game/Experience. Aufjedenfall mal ansehen!
Farina Admin
Jul 21
Stimme zu. Wer PS+ hat sollte mal in seiner Bibliothek nachsehen, das war mal ein Plus Spiel!
SchwarzerRitter
Jul 21
Schöne Aktion und guter Blog. Gerne mehr davon!
Farina Admin
Jul 22
Uns hat es auch viel Spaß gemacht, da kommt sicher noch mehr *g
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